Mittwoch, 16. Juli 2014

Fahrrad-Upcycling

Hallo ihr lieben.
Ende des Monats ziehe ich zu A. Das ist nicht nur toll, weil ich dann bei A. wohne und wir uns ständig sehen, sondern auch, weil man in meinem neuen Heimatort alles mit dem Rad oder zu Fuß erledigen kann, und das ist ja so ganz im geheimen mein Plan: So gut es geht im Alltag auf das Auto verzichten und so die Umwelt schonen.
Nun hatte ich das Problem, dass mein jetziges gepunktetes Fahrrad da bleibt wo es jetzt ist, damit ich wenn ich hier bin mit Luna große Runden drehen kann. Und in meinem neuen Zuhause hatte ich noch kein Fahrrad.
Also habe ich über die Kleinanzeigen ein Fahrrad gesucht und gefunden. Nur leider - ziemlich hässlich.
Aber da schaffen ein paar Dosen Farbe ja Abhilfe :)

    

Noch grau und hässlich.


Mit Grundierung.



Und in seiner neuen Farbe: sonnig gelb. 

Demnächst folgt ein Foto, wie es komplett fertig aussieht :) 





Donnerstag, 10. Juli 2014

Mini-DIY: Dankeschön sagen ohne Plastik und mit einfachen Mitteln

Hallo ihr Lieben.
Am letzten Juni-Wochenende feierte A. seinen 30. Geburtstag und wie das an einem Geburtstag mit ordentlicher Feier so ist, wollen die Gäste natürlich auch essen. Wir hatten uns im Vorfeld überlegt, zu grillen und dazu Salate und Brot anzubieten.
Für 50 Leute macht man zu zweit aber nicht mal eben so Salate und so baten wir einige Freunde und Bekannte darum, doch auch einen Salat beizusteuern.
Und jetzt, 2 Wochen später, wollten wir noch Danke sagen.
Nichts zu aufwändiges, dachten wir und so kamen wir auf die Idee, kleine Blumensträuße aus dem eigenen Garten als Dankeschön zu geben.


Im Euro-Shop fand ich die kleinen Vasen, die dicke Wolle hatte ich noch vom Pompoms fabrizieren und die Gifttags fanden sich bei mir im Bastelkarton.




Dann einfach nur Blumen pflücken, dekorativ anordnen, Band und Gifttag drum rum und eine nette Botschaft geschrieben - Fertig. Schnell, einfach, günstig, unkompliziert und ohne viel Müll zu produzieren. Ich bin begeistert.

Samstag, 5. Juli 2014

Besuch auf dem Gnadenhof Melief in Sögel

Dieses Wochenende haben der Held und ich zum ersten Mal seit langem wieder zusammen frei. Das wollten wir genießen und haben das ganze Wochenende einfach auf uns zukommen lassen.
Am Samstag Nachmittag haben wir uns dann überlegt den Gnadenhof Melief zu besuchen.
Und euch lasse ich jetzt ein paar Impressionen von diesem tollen Hof da:


Gänse, Enten, Schwäne


Hühner und Katzen leben hier gemeinsam und es läuft gut 
Das Katzenhaus

Die Hühner können sich frei über den ganzen Hof bewegen

und haben ein Hühnerhaus für nachts

Auch Tiere mit kleinen Beeinträchtigungen finden hier Platz und ein schönes Leben

Besucher werden direkt als Kratzbaum benutzt...

und zum Schmusen gebraucht. 
Es war ein sehr schöner Nachmittag auf Melief und wir kommen sicher wieder zum kraulen, schauen und vielleicht sogar mit anpacken.

Samstag, 21. Juni 2014

Buchgutschein Recycle - DIY

In einer Nacht und Nebel Aktion (gerade eben beim Fußball schauen) musste ich noch ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin fertig machen.
Sie ist eine begeisterte Leserin und sollte deshalb von uns Mädels einen Gutschein eines berühmten Buchhandels geschenkt bekommen.
Leider finde ich diese Gutscheine weder besonders schön, noch besonders originell, deshalb hat unser Gutschein ein kleines Make-Over bekommen.
Ihr braucht dazu folgendes:


Alte Zeitschriften, Deko, einen Kleber, weißes Papier (ggf.), Buntstifte (ggf.), ein altes Buch, Fotos und einen Buchgutschein. Außerdem eine Schere.


Ihr startet damit, dass ihr euch folgendes aus den Zeitschriften ausschneidet: Eine möglichst einfarbige Seite ohne Text oder mit einem Text der durch ein Foto verdeckt werden kann. Eine schönes Bild in der Größe des Gutscheins und verschiedene Bilder in Fotoformat. Mein Buch hatte 100 Seiten, ich hatte 6 Bilder und habe dann noch 10 Motive ausgeschnitten.

Dann könnt ihr mit der Seitengestaltung beginnen:


Ich habe dazu immer 1 Foto, 2 Ausschnitte, 1 Foto... verwendet und immer einige Seiten Platz dazwischen gelassen.
Dann gestalten wir noch das Cover:


Ich habe den Buchdeckel mit der einfarbigen Seite eingeschlagen, ein Foto des Geburtstagskindes drauf geklebt und es mit Maskingtape und einer Muffinflagge dekoriert.
Zum Schluss kommt dann der Gutschein :


Dazu habe ich mir den T*aliagutschein auseinander geschnitten, so dass nur rund um die Karte etwas stehen blieb. Diesen Teil habe ich mit dem Ausschnitt aus der Zeitung beklebt. Die beiden Schnitte für die Karte nachgezogen, die Karte reingesteckt und mit Klebeband innen am Buchrücken festgeklebt.
Fertig ist der persönliche Gutschein aus recycelten Materialien.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Tagebuchbloggen vom 03.06.2014

6.15 Uhr
Wecker klingelt, halb sieben passt doch auch?

6.30 Uhr
Ok, jetzt aber: Raus aus den Federn! Fertig machen und runter zum Frühstück.

6.50 Uhr
Gurke und Paprika schnippeln und einpacken: Großes Frühstück in der Schule ist angesagt.

7.00 Uhr
Ab ins Auto. Kurz in die Bank hüpfen und dann Richtung Schule düsen. Auf dem Weg noch mehr Paprika und Gurke einkaufen, war doch weniger da als gedacht.

7.30 Uhr
Auto abstellen rein in die Schule, mehr schnippeln. Dann starten wir den Tag mit einem schönen Frühstück. Yes!
Danach gehts los: Krisensitzung wegen dem Schulprojekt, losfahren und die Freistunden nutzen um sämtliche Probleme fürs Varieté zu beseitigen, zurück, Notenbesprechung kurz verschnaufen.

13 Uhr
Mittagspause.
Ab zur Post, eine Kreislerin wartet auf ihr Kleid. Dann schnell ein Gastgeschenk, besorgen, dass mein Opa meiner Tante mitbringen möchte (Kathi hat ja Zeit). Wie schon halb zwei? Dann fällt das Mittagessen heute flach. Ab gehts zur letzten Varietéprobe vor der Generalprobe.

15 Uhr
Schluss. Direkt ins Auto hüpfen und ab zur Arbeit. Heute betreue ich einen schwerstmehrfachbehinderten Jugendlichen. Wir genießen die Zeit draußen und haben eine Menge Spaß. Schnell ein paar Allergietabletten einwerfen.

18.15 Uhr 
Auch das geschafft. Ab zum Helden. Ein paar meiner Sachen ziehen heute schon um und einige der Sachen, die bei ihm sind müssen heute mit. Morgen gehts auf Studienfahrt und da wir dort die Abende frei haben darf der Hugo nicht fehlen ;)

19.15 Uhr 
Rückweg. 45 Minuten nur Autofahren. To-Do-Liste im Kopf durchgehen. Ankommen und auspacken.

20 Uhr
Den Hund geschnappt und zum Kanal gefahren. Eine große Hunderunde zum Runterkommen und weil ich das schon so lange nicht mehr gemacht habe. Das kommt in letzter Zeit viel zu kurz. Ich mag gar nicht daran denken, wie es ist, wenn ich ausgezogen bin und meine Motte nur noch alle paar Wochen sehe.

21 Uhr 
Zuhause. BaföGunterlagen mit Papa durchgehen, damit die zum Amt können. Die letzten Sachen für die Studienfahrt packen - Sonnenbrille nicht vergessen.

22 Uhr
Lichter aus. Morgen gehts früh hoch.

Samstag, 17. Mai 2014

"Dann kommt Bello/Mieze/Muckel eben weg!"

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte.
In letzter Zeit Besuche ich oft meinen Patenhund Roby im Tierheim. Da ich den kleinen Räuber gerne irgendwann, wenn ich ihm ein schönes Zuhause bieten kann, zu mir holen will, beobachte ich mit Argusaugen die Homepage des Tierheims (ich will ja schließlich wissen, wenn jemand anderes vor mir diesen tollen Hund bekommt).
Leider fällt mir wieder eines deutlich auf:
Auf den Vermittlunsgseiten des Tierheims wird auch immer der Grund der Abgabe genannt. Immer häufiger liest man hier: Kein Interesse mehr. 



Liebe Eltern, dass kann doch wohl nicht sein. Da hat sich also Lukas/Lotta/Finn/Nele ein Haustier gewünscht.
Ich unterstelle jetzt mal, dass ihr da gar nicht soo angetan von ward, aber das Kind soll ja Verantwortung lernen. Dann gehts los zum nächsten Zooladen und es wird ein Ninchen gekauft (Zooladen und Ninchen durch beliebige andere Kaufstätte und Tier ersetzen).



Lukas/Lotta/Finn/Nele beschäftigt sich so geschätzte 2 bis 3 Wochen mit dem neuen Gefährten. Danach ist er nicht mehr cool, nicht mehr neu, nicht mehr spannend, warum soll Lukas/Lotta/Finn/Nele sich da dann denn noch drum kümmern. Kann ja wieder weg.
So liebe Eltern und jetzt seid ihr gefragt: Schon vor der Anschaffung hättet ihr klarmachen müssen, dass ein Tier eine Anschaffung fürs Leben ist. Dass es dann zur Familie gehört und nicht nach Lust und Laune wieder abgegeben werden kann. Habt ihr das vor der Anschaffung versäumt, wäre es jetzt an der Zeit, eurem Kind das nochmal klar zu machen.
Und dann muss eventuell auch die ganze Familie mit an einem Strang ziehen. Papa hilft beim Ausmisten, weil Lukas/Lotta/Finn/Nele das allein nicht so gut kann, Mama schneidet mal ein bisschen Möhre für die Ninchen, die Lukas/Lotta/Finn/Nele nur noch in den Stall schmeißen muss und vielleicht mag sich ja das kleine Geschwisterkind auch mal zum Ninchen setzen und kuscheln.
Hier als kurze Randbemerkung: Von einem Tier hat immer die ganze Familie was, nicht nur eine Person. Bitte bedenkt das auch im Vorfeld. 
Und falls ihr gerade so gar nicht wisst, warum ihr eurem Kind denn bitte diese Lektion erteilen sollt, dann überlegt euch mal folgendes:
Wenn Lukas/Lotta/Finn/Nele das Tier jetzt wieder abgeben kann lernt er/sie "Es ist alt/nicht mehr spannend/nicht mehr hilfreich/ich muss mich nur drum kümmern - da geb ich´s doch lieber weg, da hab ich das Problem nicht." Was bitte glaubt ihr denkt Lukas/Lotta/Finn/Nele wenn ihr alt / nicht mehr spannend / nicht mehr hilfreich seid und er oder sie sich um euch kümmern muss?
Denkt mal drüber nach.