Sonntag, 29. März 2015

Videotag: Wo kommen die Eier vom Discounter her

Nun ist Ostern schon quasi um die Ecke. Natürlich wollen wir da alle gefärbte Eier verstecken, suchen und essen. Gerne greifen wir dazu auf die billigen Eier vom Discounter zurück.
Alle Verbraucher wissen, dass die Discounter keine glücklichen Hühner hinter ihren Filialen halten, von denen die Eier kommen, aber woher sie genau kommen, wissen viele trotzdem nicht.
Im Video wird das heute erklärt:




Samstag, 28. März 2015

Earth Hour

Heute Abend ab 20.30Uhr ist eine Stunde E-Geräte aus angesagt.
Seit 2 Wochen bin ich der Veranstaltung auf Facebook beigetreten, weil Facebook dich ja an alle deine Veranstaltungen erinnert und ich das sonst wieder verbaselt hätte.
Zwei Wochen hatte ich jetzt also Zeit, mir mal über mein E-Verhalten Gedanken zu machen.



Meine E-Geräte sind echte Energievampire. Nicht nur im wortwörtlichen Sinne, sondern auch bei mir.
Gerne würde ich mal wieder ein Buchen lesen oder was basteln, wenn ich von der Arbeit komme oder einfach mal einen ausgedehnten Spaziergang mit dem Flusenhund machen. Aber immer ist da dieser Reiz, noch "eben" die Social Media Kanäle zu checken oder eine Mail zu beantworten oder sonst irgendwas zu tun.
Und nachdem ich das "mal eben" gemacht habe, klebe ich regelmäßig noch mindestens eine Stunde am PC oder Fernseher und kann mich nicht lösen, obwohl mich das, was ich mir ansehe gar nicht unbedingt reizt.
Also will ich bis einschließlich nächste Woche Samstag mein E-Verhalten mal ein bisschen reduzieren und meinen Energievampiren so hoffentlich den Gar aus machen.

Ein bisschen musste ich da schon überlegen, denn so einfach ist es nicht. Zum einen ist da ja diese kleine Internetpräsenz hier, die zwischenzeitlich mal gefüttert werden möchte.
Viele Posts sind schon vorgeplant also kann mich in der Woche eigentlich hier nix aus der Bahn werfen. Nach dieser Woche, müsste ich für den Blog dann mal eine individuelle Regel maßschneidern.
Facebook darf insoweit bleiben, dass ich die App nicht vom Handy lösche. Ich kann also alle Nachrichten und Infos per PopUP bekommen, alles andere ist aber verboten ("Sinnloses Facebooken"). Eigentlich wollte ich Facebook in der Woche komplett meiden, aber ich sammle dort gerade Spenden für den Tierschutz und da kann ich keine Woche "fehlen".
Instagram lösche ich auch nicht, aber die dort verbrachte Zeit wird radikal gekürzt. 10 Minuten am Tag sind ok und fertig.
Insgesamt bleibt das Handy eher in der Hosentasche bzw. im Handtäschchen um gar nicht erst in Versuchung zu kommen.
Für Mails plane ich eine halbe Stunde am Tag ein, damit ich sie auch in Ruhe beantworten kann. Wenn keine Mails zu beantworten sind, kommt der Laptop wieder aus.

Der größte Energiefresser, der Fernseher, darf eine Stunde am Tag laufen. Mehr ist nicht. A. weiß noch nichts von seinem Glück, aber ich denke, er ist damit auch ganz zufrieden, er ließt nämlich eigentlich auch lieber, als dass er fernsieht.

Nächste Woche berichte ich dann, wie es so lief.

Dienstag, 24. März 2015

Unser Weg mit einem alten Hund #2

Sookie ist nun schon 2 Monate bei uns.
Was ist in der Zeit passiert?

Wir sind von 1,5 entzündungshemmenden Tabletten auf 0,5 Tabletten runter. Sookie ist trotz geringer Dosierung weitesgehend schmerzfrei, trotzdem wird das Medikament zur Dauermedikation werden.



Unsere Oma fordert uns jetzt schon ganz schön. Zwei mal am Tag spazieren gehen muss schon sein und gerne auch einmal davon richtig lang (3 Kilometer - für Oma ist das lang ;) )



Etwas Fell musste sie schon lassen. Trotzdem bürsten wir aus unserem Hund am Tag noch locker eine Zierkissenfüllung.



Wir sind uns jetzt sicher, dass Sookie keine anderen Hunde mag. Kurz schnuppern ja, danach darf ihr keiner mehr zu nahe kommen. Schade, aber wenn wir den Garten eingezäunt haben und uns wohnraummäßig vergrößert haben, hoffen wir trotzdem darauf, einem Zweithund ein Zuhause bieten zu können.

Wir sind gespannt, was die weitere Zukunft so bringt ♥


Sonntag, 22. März 2015

Dinge, die ich gelernt habe, seit ich Vegetarier bin #1




Die Welt reagiert viel positiver auf dich, als du vielleicht vorher denkst

Ich habe mir bevor ich angefangen habe, vegetarisch zu essen, viele Gedanken darüber gemacht, was meine Familie und Freunde und vor allem was A. dazu sagen wird.
A. ist, als ich ihn kennen gelernt habe, eine wahrer Fleischfresser gewesen. Der erste am Grill, Kenner aller Burgerrezepte, sogar ein Kirchenlied hat er zu einem Fleischlied umgeschrieben ;)

Was würde er also sagen?
Bis heute gibt es bei uns beiden keine Probleme. Unter der Woche kochen wir vegetarisch und wenn er Lust hat, macht er sich mal ein Stück Fleisch dazu, das kommt aber selten vor.
Wenn wir essen gehen oder bestellen, bestellt er sich, das worauf er Lust hat und wenn es Fleisch enthält, ist das eben so.
Er ist aber auch begeistert von der vegetarischen Küche, probiert gerne neues aus und LIEBT Falaffel.
Vor A.s Reaktion hätte ich also keine Angst haben müssen.

Dann waren da meine Freunde.
Denen habe ich am Anfang einfach gar nicht gesagt, dass ich kein Fleisch mehr esse, sondern es einfach nicht mehr getan.
Als es auffiel, waren alle erst etwas überrascht (Ich war vorher nämlich auch kein Fleischverächter, sondern eher das Gegenteil).
Aber sie haben es schnell akzeptiert. Ein paar Mädels machten sogar die Fastenzeit zur fleischfreien Zeit, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Meine Eltern haben die vegetarische Sache immer noch nicht verstanden, versuchen aber, wenn wir bei ihnen essen, wenigstens das Fleisch getrennt zu braten, damit ich die Beilagen essen kann.
Auf die Dauer wird das sicher noch besser.

Am meisten Angst hatte ich bis vor kurzem vor A.s Freunden.
Alle kennen A. als Fleischesser, als Grillmeister und nun kommt da diese Vegetarierin und polt ihn mal fix um.
Ich hatte wirklich tierische Angst, dass sie das doof finden und meinen, ich würde ihn zu sehr verändern, einen anderen Menschen aus ihm machen.
Ich hatte Angst bis Anfang Februar. Da waren wir alle zusammen Essen und ich habe kein Fleisch gegessen.
Was ich nicht wusste war, das A. ihnen schon lange gesagt hatte, dass ich kein Fleisch mehr esse.
Und oh Wunder, es hat niemanden gestört. Klar wurde nachgefragt, warum und was man denn dann noch so isst, aber alles freundlich und positiv.
Zudem kam noch raus, dass einer seiner Freunde auch komplett auf Geflügel verzichtet und Schwein und Rind nur in Maßen isst.

Insgesamt kann ich also sagen, die vor denen man am meisten Angst hat, gehen mit der Ernährungsumstellung meistens am besten um. Traut euch einfach :)

Mittwoch, 18. März 2015

Mein To-Go Gastgeschenk

Ich habe mir in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, nur Dinge zu verschenken, die sich entweder aufbrauchen oder die man wirklich nutzt.
Der Anlass, der immer ein Geschenk verlangt ist natürlich der Geburtstag. Bei Menschen, die ich länger kenne und mit denen ich enger befreundet bin, gibt es schon mal was ausgeklügelteres, bei Menschen, die ich nicht so gut kenne, eher was einfaches.
Und was ist einfacher als Schnaps?
Pluspunkt: Er verbraucht sich sicher noch an dem Abend.
Ein bisschen schön aussehen muss er aber, damit der Beschenkte merkt, dass wir uns Mühe gegebene haben und nicht nur im nächsten Supermarkt am Spirituosenregal vorbeigekommen sind.
Und heute möchte ich euch zeigen, wie ich mein Spirituosenregalerjagtes so verpacke.



Die üblichen Flaschentüten liegen mir nicht. Entweder sie werden direkt weggeschmissen oder fristen ein trauriges Dasein in einer vollen Schublade, bis man sie zufällig mal wieder nutzen kann.
Fitzelarbeit dagegen liegt mir und deshalb mag ich auch so gerne Servietten Pompoms basteln. Eine tolle Anleitung dazu findet ihr hier. Ich nehme allerdings immer nur eine Serviette und schneide diese in 4 Teile statt 4 Servietten zu nehmen.
Zusätzlich zum Pompom verkleidet man die Flasche einfach mit einem Rest Geschenk Papier, klebt mit DYMO ein Happy Birthday und den Namen des Beschenkten auf - fertig.
Der einzige Müll der Entsteht, ist der Pompom (und sogar der ist eigentlich zu schade zum wegschmeißen), die Flasche landet im Glascontainer.


Insgesamt dauert die Herstellung vielleicht 15 Minuten, weniger wenn einfach ein paar Pompoms vorgebastelt in der Schublade liegen. Diese Flasche hier wartet jetzt auf den nächsten Geburtstag und schummelt dem Beschenkten dann hoffentlich ein Lächeln ins Gesicht.

KLEINER HINWEIS: Vorsichtshalber nicht das hintere Etikett überkleben. Da stehen die Inhaltsstoffe drauf und besonders für Allergiker ist diese oft sehr wichtig.

Sonntag, 15. März 2015

Warum es für uns nie einen "perfekten" Zeitpunkt gibt... für einen Hund.

In der Schulzeit 

Warum es eigentlich perfekt ist: 
Man hat im Vergleich sehr viel Zeit für einen Hund. Ein Hund hilft einem, den Ausgleich zur Schule zu finden. Schulkinder / Auszubildende haben in einem Hund einen besten Freund, auch wenn sie es in der Schule nicht leicht haben.

Warum dann doch nicht: 
Schüler haben nicht das nötige Geld, die laufenden Kosten oder eventuell einen Tierarztbesuch zu bezahlen.
Außerdem wollen viele Schüler gerne feiern gehen, Freunde treffen und um die Häuser ziehen statt Sonntagmorgen um 7 mit dem Hund zu gehen.
Spätestens in der Phase der Abschlussprüfungen fällt vielen ein Hund zur Last und sie wollen ihn wieder abgeben.


Wenn man eine Festanstellung hat

Warum es eigentlich perfekt ist: 
Man verdient das nötige Geld um seinem Hund ein gutes Leben zu bieten. Ein Hund verschafft dem Besitzer einen Ausgleich zur Arbeit und lässt ihn entspannen.

Warum dann doch nicht: 
Wer eine Festanstellung mit 40 Stunden die Woche hat, hat automatisch zu wenig Zeit für einen Hund.


Wenn die Frau / der Mann zu Hause bleibt 

Warum es eigentlich perfekt ist: 
Es ist immer jemand zu Hause. Trotzdem ist genug Geld da, um dem Hund ein gutes Leben zu bieten.

Warum dann doch nicht: 
Die Frau / der Mann bleibt selten einfach so zu Hause. Meistens aus dem Grund, dass die Familie Nachwuchs bekommen hat. Der Hund wird (eventuell) zurückgestellt, erhält weniger Aufmerksamkeit und wird eventuell eifersüchtig auf das Kind.
Andersrum macht es auch keinen Sinn, sich in diesem Moment einen (kleinen) Hund zu holen, zu dem man erst noch eine Verbindung aufbauen muss oder dem man noch das richtige Verhalten beibringen muss.


Wenn man in Rente geht

Warum es eigentlich perfekt ist: 
Man ist zu Hause, kann sich einen Hund leisten und hat durch den Hund eine Anregung, öfter aus dem Haus zu gehen.

Warum dann doch nicht:
Einen (jungen) Hund zu einem älteren Menschen zu vermitteln macht eventuell wenig Sinn. Ein (junger) Hund braucht viel Bewegung, die ihm ein alter Mensch nicht mehr in ausreichender Form geben kann.


Ich für meinen Teil finde, es verhält sich mit der Anschaffung eines Hundes, wie mit dem Kinderkriegen: Einen perfekten Zeitpunkt gibt es nie. Einen Haushalt, in dem der Hund nicht einige Stunden am Tag alleine zurecht kommen muss, wird man heutzutage kaum noch finden. Natürlich ist es nicht schön, wenn der Hund 8 Stunden am Tag allein bleiben muss aber die Anforderung, dass Hunde nur noch in einen Haushalt vermittelt werden, in dem nur eine Person arbeiten geht ist absurd und nicht umsetzbar.