Sonntag, 18. Januar 2015

Video: Vegan und Vegetarisch

Ich selbst ernähre mich seit gut einem Jahr vegetarisch. Lust auf Fleisch verspüre ich gar nicht mehr, vegan kann ich aus gesundheitlichen Gründen nicht leben. Viele Menschen verstehen meinen Schritt zum Vegetarismus jedoch (noch immer) nicht.
Um einmal ganz vorne anzufangen, erklärt euch dieses Video heute was "vegan" und "vegetarisch" eigentlich überhaupt ist.



Sonntag, 11. Januar 2015

DIY: Vogelfutterbaumschmuck

Für letztes Jahr wirklich zu spät, für dieses Jahr viiiiel zu früh aber egal, vielleicht merkt ihr es euch ja bis zum nächsten Winter.
Diesen Winter wollten wir im Garten den Vögeln etwas gutes tun. Klar geht es vor allem darum, dass die Vögel, die den Winter hier verbringen, etwas zu essen haben, aber ein bisschen nett darf es ja trotzdem aussehen und wer sagt, denn dass man Vogelfutter nur streuen kann.



Einen großen Sack Vogelfutter hatten wir eh für unser Vogelhäuschen gekauft. Dazu noch ein bisschen Fett (Ich habe Palmin genommen. Schmälert den ökologischen Fußabdruck mit Sicherheit nicht, aber das war das einzige nicht tierische Fett, das unser Supermarkt vorrätig hatte.), alte Klopapierrollen und ein wenig Wolle und rund gehts.


Klopapierrollen in Streifen schneiden. Wolle in 30cm lange Stücke schneiden und je ein Stück durch einen Klopapierrolenstreifen ziehen und verknoten. Die Fertigen Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dann das Fett schmelzen und das Vogelfutter unterrühren. Mit einem Teelöffel die Mischung in die Ringe füllen und auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen vom Backpapier lösen und im Garten verteilen. Jetzt braucht ihr nur noch abzuwarten, bis die ersten Vögelchen sich ihr Futter herauspicken. :)

Mittwoch, 7. Januar 2015

Was ist Tierschutz für mich?

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich betreibe Tierschutz (bisher) nur privat.
Ich gehöre keiner Organisation an, sondern tue nur das, was ich privat leisten kann.

Was gehört für mich zum Tierschutz?: 

* Aufklärungsarbeit: Freunde die zu uns zu Besuch sind fragen uns oft, wieso unsere Kaninchen auf 20qm leben wo doch ein kleiner Stall ausreichen würde oder warum unser Hamster einen Quadratmeter zur Verfügung hat statt der (leider immer noch) kleinen Plastikställe, die es im Verkauf gibt. Hier versuchen wir, Aufklärungsarbeit zu leisten, erklären, dass Kaninchen gerne springen und buddeln und vor allem einen Partner brauchen oder das Hamster in der Natur ein großes Revier haben und deshalb einen hohen Bewegungsdrang ausgleichen müssen. Das alles versuchen wir in normalen Gesprächen zu vermitteln ohne missionarisch zu wirken, denn im Endeffekt muss jeder (in einem für das Tier vertretbaren Rahmen) selbst entscheiden, ob und wie er Tiere halten will.

*Die Augen offenhalten: Ich wohne nicht gerade in einer Gegend, in der man täglich ausgesetzte Hunde, verletzte Katzen oder entlaufende Kaninchen findet. Im ländlichen Bereich weiß zum Glück immer noch das halbe Dorf, wenn man sich ein Tier anschafft und es dann "einfach" zu entsorgen ist hier wesentlich schwerer, als in anonymen Städten. Augen aufhalten kann man jedoch auch anders. Im Internet und auf den Sozialen Netzwerken gibt es immer mehr Gruppen, in den Tiere zum Verkauf oder Tausch, manchmal sogar als "Zu verschenken" angeboten werden. Soweit es mir möglich ist, nehme ich einige dieser Tiere auf, um ihnen ein schönes Zuhause zu bereiten oder sie aus erkennbar schlechter Haltung zu holen. Im November 2014 holte ich zum Beispiel einen Hamster aus schlechter Haltung. Unten könnt ihr sehen, wie Abby jetzt bei uns lebt.



*Hilfe anbieten: Auf oben genannten Plattformen, gibt es auch oft die Möglichkeit zu helfen, ohne selbst ein Tier aufzunehmen. Zum Beispiel indem man die Frau, die 2 Kaninchen sucht mit dem Mann der 2 Kaninchen abgeben möchte in Kontakt bringt (quasi administrative Hilfe), indem man Anzeigen aus dem Netz auf Sozialen Netzwerken veröffentlicht, deren Anbieter selbst keinen Zugriff zu diesen hat oder indem man anderweitig Hilfe anbietet. Im Dezember 2014 suchte eine Frau ein neues Zuhause für 2 Farbmäuse, eine Familie bot sich an, diese zu übernehmen, konnte aber selbst die Tiere nicht abholen, da sie kein Auto besaßen. Also bot ich mich an, holte die Mäuse ab und brachte sie in ihr neues Zuhause.
Also ich erfuhr, dass sie als Geschenk für die Tochter gedacht waren, suchte ich im Netz eine Einführung in das Thema Mäuse, druckte diese aus, besorgte einen Beutel Mehlwürmer und Futter (damit die erste Zeit gesichert ist) und hinterließ eine Visitenkarte, damit sie sich bei mir melden können, wenn sie Fragen haben oder die Mäuse wieder abgeben müssen.

*Etwas geben, wenn man kann: A. und ich haben im letzten Jahr mit dem Gedanken gespielt, uns einen Hund anzuschaffen. Im Tierheim wurden wir auch schnell fündig und verliebten uns in einen kleinen Rumänen. Zu dem Zeitpunkt waren wir jedoch noch nicht zusammengezogen und es war auch noch nicht klar, wie sich meine Arbeitszeiten gestalten würden. Also übernahmen wir zunächst eine Patenschaft für den kleinen Mann. Leider konnten wir ihn bis jetzt nicht zu uns holen, da uns aus beruflichen Gründen die Zeit für einen Hund fehlt. Die Patenschaft besteht jedoch weiterhin. Auch Organisationen und Aktionen, die uns ansprechen erhalten von uns einen Beitrag, wenn es möglich ist.

*Verantwortung zeigen: Wenn ich einem Tier nicht gerecht werden kann, aus Zeit-, Geld- oder Umgebungsgründen, nehme ich kein Tier auf. Auch das ist Tierschutz.


Was gehört für mich nicht zum Tierschutz?:

*Soziale Netzwerke zuspamen: Wenn man mit Blick auf Tierschutz in sozialen Netzwerken unterwegs ist, begegnet einem auf kurz oder lang ein Tierschützer, der Bilder von Hunden oder anderen Tieren aus Tierheimen aus aller Welt auf seiner Pinwand teilt. Informationen hat er selber nicht, er teilt nur Fotos von Hunden, die ihm gefallen. Wer dem Hund ein Zuhause bieten will, kann sich ja an die (oftmals fremdsprachige) Organisation wenden.
Wenn ich eine Organisation unterstütze, und sei es nur durch teilen von Fotos, dann habe ich mir vorher ein Bild von der Organisation gemacht, kann etwas über sie oder sogar die zu vermittelnden Tiere sagen und möchte helfen, die Hunde zu vermitteln. Das heißt für mich: Ich beherrsche die Sprache des Organisation und kann zwischen Organisation und eventuellem Interessenten vermitteln.

*Blindes Spenden: Treffe ich durch Zufall im Netz oder anderweitig auf eine Tierschutzorganisation, spende ich nicht willkürlich und gebe dann vor meinen Freunden damit an. Stattdessen informiere ich mich über die Organisation (nicht nur auf der eigenen Homepage) und wäge ab, ob ich die Organisation für verlässlich halte. Erst dann wird gespendet.

*Arme Tiere aus Zoohandlungen kaufen: Ich kenne es selbst. In einem Zoofachgeschäft sieht einen das kleine Kaninchen an und man ist hin und weg. Weiß man jedoch über die Machenschaften solcher Betriebe bescheid, weiß man, dass auf ein gekauftes Kaninchen gleich ein neues armes Kaninchen folgt und das es Firmenpolitik ist, Mitleid für die Tiere zu schüren, damit die Verkaufszahlen emporschießen. Ich kaufe keine Tiere aus Zoohandlungen.

Freitag, 2. Januar 2015

Urlaub an der holländischen Nordsee

Mit nichts kann man mich zum Geburtstag glücklicher machen als mit Zeit.
Zeit die man gemeinsam verbringt und die gut durchdacht ist und zu mir passt.
Genau das hat sich auch A. gedacht und mir zum Geburtstag eine Minireise an die holländische Nordsee geschenkt.



Über Silvester waren wir jetzt also da, hatten eine kleine Ferienwohnung in Schoorl und haben uns ein paar Sachen in der näheren Umgebung angesehen.
So zum Beispiel den Strand...






... und Alkmaar...




... und Amsterdam. Nur leider war ich da so geflasht (von der Stadt, den Menschenmassen aber auch und vorallem dem penetranten Pott-Geruch -.-) dass ich vergessen habe Fotos zu machen.
Macht aber nix denn dafür habe ich eine tolle vegetarische Kette gefunden, in der man sehr gut essen kann und die ich euch nicht vorenthalten möchte. Wahrscheinlich kennt sie schon jeder außer mir, aber vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, der MAOZ amsterdam noch nicht kennt - die Falaffel dort sind auf jeden Fall göttlich :)

Dienstag, 16. Dezember 2014

Das Teilzeithundprinzip

A. und ich können leider aus Zeitgründen selbst keinen Hund halten.
Mir selbst macht das wirklich zu schaffen, da ich an ein Leben mit Hund gewöhnt war, als ich zu A. zog.
Durch verschiedene Zufälle hat es sich jetzt ergeben, dass wir quasi drei "Teilzeithunde" haben. 

Wie kann man denn Teilzeithunde haben? 
Naja zum einen ganz klar, meine Luna. Klar, lebt sie bei meinen Eltern aber das ein oder andere Wochenende und den ein oder anderen Feiertag verbringt sie bei uns, wird bespaßt und bespielt und geht mit uns stundenlang spazieren. 



Außerdem haben wir vor etwas mehr als einem halben Jahr eine Anzeige im Netz gefunden. Dort suchte ein Pärchen nach Personen, die nach Absprache ihre Hunde mal für ein Wochenende oder wenn die beiden im Urlaub sind, zu sich nehmen. Privatperson statt Tierpension. Jetzt gehen wir in unregelmäßigen Abständen mit den beiden spazieren und hatten sie auch schon einige Male länger hier. 



Für uns ist das die perfekte Lösung. Immer, wenn wir Lust haben mit einem Hund spazieren zu gehen, melden wir uns an, fahren hin und nehmen einen unserer "Teilzeithunde" mit. Trotzdem können wir an den allermeisten Wochenenden ausschlafen und müssen nach langen Nächten nicht um 6 in der Früh hoch, um einen Hund rauszulassen oder zu füttern. 
Außerdem sitzt kein Hund bei uns in der Wohnung und wartet acht Stunden lang darauf, dass einer von uns nach Hause kommt, mit ihm spielt und Gassi geht. Und auch Teilzeithunde darf man betüddeln und ins Herz schließen und das ist doch das allerwichtigste :)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Gute Tat #3 und #4 und eine Beschäftigungsmöglichkeit für Langohren

Die beiden guten Taten, die ich euch heute vorstellen möchte sind diesmal zwei Bildschöne Ninchen.
Die gute Tat, die wir mit den beiden begangen haben ist, dass wir ihnen ein schönes neues Zuhause beschert haben.
Rose (die schwarze) haben wir aus dem Tierheim geholt.
Jack (der braune) kam durch Kleinanzeigen zu uns.


Und hier wohnen die beiden. 20qm feinstes Kaninchenparadies.


Außerdem wollte ich euch heute noch eine preiswerte Beschäftigungsmöglichkeit für die Langohren vorstellen.

                                                       

An einen Bock (für 5€ bei der Postenbörse, für die die keinen besitzen) habe ich mit einfacher Wolle einen Teil des Futters festgebunden. Und wie man sieht gefällt es Jack auch schon hervorragend ;)
So sind die Ninchen beschäftigt und müssen sich ihr Futter erarbeiten.